Familiengeheinisse

Titel: "Die Schule der Nacht"
Autorin: Ann A. McDonald
Verlag: Penhaligon Verlag
Sprache: Deutsch
Gebunden: 448 Seiten
ISBN-13: 978-3764531775
Preis: 19,99€

Klappentext

"Du kannst dich nicht immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende." Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist - verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Schule der Nacht nennt..

Meine Meinung

McDonald lässt in ihren Roman ihre Liebe zu Oxford sehr stark einfließen. Die Universität und auch die umliegende Stadt beschreibt sie mit einer Detailgenauigkeit, die dem Leser das Gefühl gibt auch in Oxford zu sein.
Der Schreibstil ist "altehrwürdig" und antiquiert, was das Buch umso schöner macht.
Zu Beginn des Romans begleitet man die Protagonisten Cassie bei ihrem ersten Tag auf dem College. Durch einige Rückblenden erfährt man warum sie auf diesen College ist und was sie sich von ihrem Aufenthalt erhofft.
Besonders gut hat mir dabei jedoch gefallen, dass Cassie auch ein normales Unileben führt und sich nicht 100% auf das Rätsel um die Schule der Nacht stürzt.
Während sie zu Beginn des Romans eine Einzelgängerin ist, lernt sie im Verlauf der Geschichte einige Leute kennen und freundet sich mit diesen an. Diese Freundschaften ziehen sie jedoch immer weiter in das Rätsel hinein.
Während der Roman zu Beginn eher erzählerisch ist, kommt ungefähr nach einem Drittel ein Knall.
Die Stimmung ist von eher unbeschwert auf total angespannt umgeschwungen und es ereignen sich plötzlich viele Dinge in kurzer Zeit.
Ab dieser Wendung konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Ende jedoch kommt sehr abrupt und ist weniger gut ausgearbeitet wie der Rest des Buches. Es wäre deutlich mehr Potential da gewesen.

McDonald gibt dem Leser jedoch auch einige Denkanstöße. So setzt sie sich sehr kritisch mit der Gesellschaft auseinander und verdeutlicht, dass es auch heute in der Gesellschaft noch viel Lobbyarbeit gibt.

Trotz der Schwäche am Ende des Buches eine sehr gelungene Geschichte!

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